Lars Windhorst – Ein polarisierender und charismatischer Ausnahme-Unternehmer Lars Windhorst hat in seinem 32-jährigen Leben Höhen und Tiefen erlebt, wie sonst kaum ein anderer. Der überaus talentierte und geschäftstüchtige Windhorst begann seine Ausnahme-Karriere bereits im Alter von 15 Jahren – mit dem Bauen und Verkaufen von Computern. Der Sohn eines westfälischen Kaufmanns lernte schnell von seinem Vater und erwarb im Teenager-Alter bei asiatischen Herstellern Computer-Komponenten in Fernost, um diese nach Deutschland zu importieren. Da er beispiellos günstige Preise aushandelte, konnte er die nachfolgend montierten Computer am europäischen Markt bei einer hohen Gewinnspanne anbieten. Mit 19 Jahren blickte er bereits auf stattliche Erfolge zurück: Denn in nur kurzer Zeit hatte er es vermocht, ein Unternehmen mit insgesamt nahezu 100 Mitarbeitern und einem Umsatz in zig Millionenhöhe – die Windhorst Electronics GmbH – aufzubauen. Diese herausragende Leistung blieb natürlich nicht unbemerkt: Lars Windhorst wurde als „Wunderkind“ von den Medien und Politikern gefeiert. Windhorsts polarisierende und sehr charismatische Art öffnete ihm schnell die Tür zur internationalen Highsociety. Er verkehrte mit hochrangigen Personen aus Wirtschaft, Politik und der Unterhaltungsindustrie wie zum Beispiel Michael Douglas, der ihn als Freund und Geschäftspartner schätzte. Neben dem kometenhaften Aufstieg stellte das Leben den Westfalen stets vor große Herausforderungen, denen sich der kämpferische Windhorst mit Erfolg annahm. Als die New Economy-Blase zu Beginn der Jahrtausendwende platzte, stand es auch um die Unternehmen Lars Windhorsts schlecht. Er strukturierte daraufhin sein Imperium um und konzentrierte die Leistungen der Windhorst AG auf den Finanzdienstleistungssektor. Für die restlichen bis zu diesem Zeitpunkt gegründeten Firmen - die Windhorst AG, die Windhorst Electronics GmbH und die Windhorst Capital Holding GmbH - meldet Lars Windhorst im August 2004 Insolvenz an. 2007 stellt Windhorst wieder seinen Kampfgeist unter Beweis. Eine Privatinsolvenz endete in diesem Jahr mit einer Entschuldung. Im Dezember desselben Jahres überlebt er schwer verletzt den Flugzeugabsturz während einer Geschäftsreise. Das Flugzeug kam nach einem Zwischenstopp in Kasachstan von der Rollbahn ab und explodierte. Der Pilot starb bei diesem Unfall. Lars Windhorst erlitt schwere Verbrennungen und Verletzungen im Gesicht und am Körper. Windhorst war für die Zwecke seines Unternehmens von Deutschland in das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macao unterwegs. Seit 2006 vertritt Lars Windhorst Sapinda International, einen britischen Fonds, den er zusammen mit dem Geschäftsmann Rob Hersov gründete. Nach einer Phase der Neuorientierung während der globalen Rezession die zum Herbst 2008 begann, tätigt die Sapinda seit Mitte 2009 international wieder Investitionen, nun mit einer neuen Geschäftsstruktur. Seit Anfang Mai 2009 ist Lars Windhorst Geschäftsführer der deutschen Vertretung, Sapinda Deutschland GmbH. | ||||||||||||||||||||
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